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  • Konfekt nach Art der Sahara

    Ich mag seit einiger Zeit nicht mehr so gerne Süßes, ich weiß auch nicht warum...
    Vielleicht liegt es daran, dass ich es den ganzen Tag in meinem Geschäft vor der Nase habe und dagegen immun geworden bin oder weil es mir eben immer ZU süß ist, genauso wie die Kekse, die ich neuerdings ganzjährig lieber selbst backe.

    Da kam mir vor Kurzem bei einer Präsentation von Govinda in meinem Bioladen das neue Sahara-Konfekt gerade recht. Bisher waren mir diese ayurvedischen Bio-Trockenfruchtkugeln oft zu muffig oder einfach nur zu dröge. Meist wird das Ganze ja gerne mit Zimt (den ich eigentlich mag) und indischen Gewürzen zugeschmissen, so dass man von der eigentlichen Frucht nicht mehr viel schmeckt. Von allen angebotenen Sorten fand ich aber diese Sorte mit Abstand am besten, hatte schnell die ganzen Restbestände aufgekauft, jetzt haben die auch noch Produktionsschwierigkeiten, in anderen Läden gab es die Firma nicht und da blieb mir nichts anderes übrig, als selbst Hand anzulegen.

    Das ist nämlich häufig ein Problem von mir, ich finde etwas extrem klasse und esse es so häufig, dass ich es den Rest meines Lebens nicht mehr sehen kann. Wirklich!
    Das geht mir mit Pralinen so, mit bestimmten Tafel Schokoladen und und und...jedesmal denke ich, DAS ist wirklich SO lecker, das werde ich IMMER mögen!

    Mit DEM Konfekt wird das natürlich alles anders, vor allem wenn es selbstgemacht ist...bestimmt!

    Das Original besteht nur aus Datteln, gerösteten Kichererbsen, Kokosbutter und Vanille, steht zumindest auf der Packung meine ich, sehr fein also.
    Gesüßt wird mit Agavendicksaft, ein von mir zur Zeit sehr bevorzugtes Süßungsmittel.
    Nun heißt meines ja -nach Art der Sahara- und ich habe einige Produkte dazugeschummelt, mit denen ich mich seit einiger Zeit befasse wie mit Erdmandeln z.B., die ja sehr ballaststoffreich sein sollen und gut für das Darmsystem sind; ich fand noch eine Packung Cashewbruch und da die sowieso gemahlen werden, landeten die auch gleich in meinem Einkaufskorb. Müssen ja nicht immer die teuren sein.

    Zum Glück bekam ich alle Zutaten ohne Probleme bei meinem Bioladen und die frischen Datteln bei meinem persischen Lieblingsladen in der Hoheluft.
    Viele Zutaten kann man auch bei Govinda bestellen, z.B. die Kokosbutter habe ich im Bioladen nicht gefunden, kam aber mit dem Creamed Coconut auch gut zurecht.

    Ich brauchte nur etwas rumzuexperimentieren und schon kamen gleich drei verschieden Sorten raus.

    Es hat unheimlich viel Spaß gemacht, weil die Masse sich auch sehr gut verarbeiten ließ und das Tollste ist, den Süßigkeitsgrad kann man natürlich selbst bestimmen und dieses Konfekt werde ich immer lieben!!! Genug habe ich ja jetzt erst mal davon...und das Beste - es ist auch noch gesund!

     

    Konfekt nach Art der Sahara f

    Zutaten:

    1. Variante dem Geschmack des Originals angeglichen:

    200 g frische Datteln ( es gehen bestimmt auch gute luftgetrocknete)

    Konfekt nach Art der Sahara b

    80 g Cashewbruch oder -nüsse, geröstet und gemahlen

    80 g geröstetes Kichererbsenmehl ( kann man so kaufen)

    Konfekt nach Art der Sahara c

    50 g Kokosbutter (ich hatte Creamed Coconut von Cosmoveda)

    30 g Erdmandeln gemahlen

    20 g Erdmandelmus

    20 g Agavendicksaft nach eigenem Süßungsempfinden, Vorsicht, die Datteln sind süß!)

    Zubereitung

    • Die frischen Datteln entkernen und in eine Schüssel geben, die gerösteten und gemahlenen Cashewkerne dazugeben, ebenso das Kichererbsenmehl, die Erdmandeln und das Erdmandelmus.
    • Die Kokosbutter in einem kleinen Topf erwärmen, bis es dickflüssig geworden ist und zu den Zutaten geben.
    • Das Mark der Vanille auskratzen, mit dem Agavendicksaft süßen und die Masse mit den Händen zu einem homogenen teig kneten.
    • Die Masse zu einer Rolle formen, kleine 12 - 13 g Stückchen davon abschneiden und diese zu mundgerechten Kugeln formen.
    • Bei der 2. Variante habe ich doch einmal Gewürze dazugegeben und das Ganze in Erdmandel-Chips gewälzt.

    2. Variante und auch sehr lecker, zusätzlich:

    Konfekt nach Art der Sahara e

    1 geh. TL  Milk Masala

    50 g Kichererbsenmehl extra

    Erdmandel-Chips zum Wälzen

    3. Variante Cashew-Konfekt

    Konfekt nach Art der Sahara d

    100 g frische Datteln

    100 g Cashewkerne geröstet und grob gemahlen

    40 g Kichererbsenmehl geröstet

    20 g Erdmandeln

    20 g Akazienhonig

    20 g Kokosbutter

    1 ausgekratzte Tahiti-Vanilleschote

    Zubereitung

    • Die frischen Datteln entkernen, in eine Schüssel geben, die gerösteten und grob gemahlenen Cashewkerne dazugeben, ebenso das Kichererbsenmehl und die Erdmandeln.
    • Die Kokosbutter in einem kleinen Topf erwärmen, bis es dickflüssig geworden ist und zu den Zutaten geben.
    • Das Mark der Vanille auskratzen, mit dem Honig süßen und die Masse mit den Händen zu einem homogenen Teig kneten.
    • Die Masse zu einer Rolle formen, kleine 12 - 13 g Stückchen davon abschneiden und diese zu mundgerechten Kugeln formen. Diese in den grobgemahlenen Cashewnüssen wälzen.

    Ich habe festgestellt, dass mir die gewürzte 2. Variante doch am besten schmeckt. Das Milk Masala ist sehr angenehm und nicht so dominant. Es duftet herrlich nach Kardamom, Ingwer, Safran und wenig Zimt, dass ich mich für klar für diese Variante entscheide. Und das Gute ist - bei dieser Art Konfekt kann man herrlich experimentieren, mit Nüssen, Trockenfrüchten und Gewürzen aller Art. Ganz nach dem persönlichen Geschmack. Probierts mal aus.

    Und ich habe jetzt für die nächsten hundert Jahre das ultimative Konfekt für mich gefunden, wirklich!!!

  • Drei Gründe, im Sommer (Grüntee-) Kekse zu backen...?

    Also ich weiß, dass jetzt nicht gerade Keksbackzeit ist, aber Leute - guckt ma raus, das Wetter ist total doof draußen, ich kann nicht in meinen Garten - da back ich mir zwischenzeitlich doch ein paar Gartenkekse!! Dann bin ich gewappnet für bessere Zeiten.
    Ich habe mir vorgenommen, immer ein paar selbstgebackene Kekse im Gartenhaus zu haben; wenn mal Gäste kommen, habe ich etwas da zum Anbieten und brauch nicht auf das gekaufte Zeug zurückgreifen. Ich habe noch keine Kekse gefunden, die mich überzeugen konnten. Alles zu süß, wie ich finde!

    Das ist Grund 1!!

    Grund 2:

    Steph hat auch vor zwei Jahren übrigens auch im Juni Grüntee-Kekse gebacken, obwohl sie Ofen anmachen in der warmen Jahreszeit total blöd findet, ätsch...

    Grund 3:

    Wer weiss, wielange es noch unverstrahltes Matchapulver gibt - zu der Situation sage ich noch einiges zum Schluss - und da ich schon damals angekündigt hatte, Stephs Grünteekekse nachzubacken, nutze ich jetzt die Chance; zum Glück habe ich noch Matchapulver alter Ernte im Haus und gesagt, getan, ich habe mich endlich an die verdammt lecker aussehenden leuchtendgrünen Verführer gemacht, schließlich begleiten sie mich schon seit 2 Jahren...und sie sind wunderbar mürbe, genau wie ich sie mag, leicht herb durch das Grünteepuver, was natürlich auch an dem Matcha selbst liegt. Da gibt es große Unterschiede. Mein Matchatee von Keiko aus der 1. Pflückung ist grasig mild, zum Backen eignet sich aber auch sehr gut die kräftigere 2. Pflückung, schließlich soll man ja auch etwas vom Grüntee durchschmecken.

    Ach ja... es gibt noch einen Grund - ich liebe die Farbe Grün über alles und die Kekse passen doch hervorragend zu meinem kleinen Gartenhaus...nicht wahr?

    Grüntee-Kekse a

    Hier ist das Rezept:

    Zutaten

    75 g Puderzucker
    140 g Butter, zimmerwarm
    2 geh. TL Matcha-Grünteepulver
    2 Eigelb
    250 g Mehl (ich bevorzuge zur Zeit Dinkelmehl)
    1/2 TL Salz

    Kristallzucker zum Bestreuen

    Zubereitung

    • Den Ofen auf 180°C vorheizen.
    • Den Puderzucker mit dem Matchapulver in einer Schüssel gut vermischen
    • Die weiche Butter hinzufügen und mit dem Mixer schaumig rühren, bis die Butter-Zuckermischung beginnt heller zu werden.
    • Das Mehl dazugeben und ebenfalls unterrühren.
    • Nun die beiden eigelbe hinzufügen und solange verrühren, bis sich die masse gut verbunden hat.
    • Den Teig in Klarsichtfolie einwickeln und ca. 1 Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
    • Aus dem Kühlschrank nehmen und ca. 15 min. Zimmertemperatur annehmen lassen und 0,5 cm dick auf einem Backbrett mit wenig Mehl ausrollen.
      Mit einem Ausstecher, ich habe sogar einen Teekannenausstecher in meinem Sammelsurium von Ausstechern gefunden, Kekse ausstechen und die Oberseite vorsichtig in Kristallzucker drücken.
    • Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und in dem vorgeheizten Ofen ca. 10 - 15 min. backen, es sollte nur der Rand leicht bräunlich werden, sonst schmecken sie leicht zu bitter.
    • Auf einem Kuchenrost abkühlen lassen und schnell in einen gut verschließbaren Behälter legen, da das Grünteearoma schnell verfliegt.

    Grüntee-Kekse b

    Für mich als Japan-Teefan ist eine Welt zusammengebrochen, man findet auch nach Wochen keine Worte für dieses Desaster!
    Nicht nur alleine der Umstand, dass es schwieriger sein wird, weiterhin guten Japantee zu bekommen, für die Menschen im eigenen Land ist es von unermesslichem Ausmaß und für Jahrzehnte gibt es Teegebiete, die nicht mehr zu bewirtschaften sind. Immer noch sind weite Gebiete, die durch das Erdbeben und die Sturmflut am 11. März zerstört wurden, unbewohnbar. In großen Teegebieten wie z.B. das Shizuokagebiet unterhalb Tokios wurden erhöhte Strahlungen gemessen. Ein Teegebiet, wo auch ich u.a. meine Tees bezogen habe.
    Ich habe beruflich damit zu tun, man kennt kleine Familienbetriebe, die für immer ihre Plantagen schließen müssen, die in den letzten Jahren unter schweren finanziellen Mitteln alle Reserven mobilisiert hatten, um  ihren Tees ein Bio-Zertifikat zu ermöglichen - und nun DAS!!
    Und was das alles mit sich zieht...

    Nun gibt es ja noch ein großes Teeanbaugebiet ganz im Süden in Kagoshima, das glücklicherweise von der Katastrophe nicht betroffen ist. Es ist ein Teegebiet, welches vom Unglücksort am weitesten entfernt liegt. Da werde ich natürlich mein Hauptaugenmerk legen, die Labor-Ergebnisse sind zum Glück einwandfrei, aber gelitten hat die japanische Teebranche allemal...und nicht nur die!

    Das hilft den anderen Menschen im Katastrohengebiet leider nicht viel weiter, deswegen möchte ich auf ein Spendenkonto hinweisen, welches das Japanische Rote Kreuz hier eingerichtet hat, ein Tropfen auf dem heißen Stein, aber immerhin...

    Kt.Nr. 41 41 41 , Bank für Sozialwirtschaft BLZ 370 250 00 Stichwort Tsunami 2011

    Es ist nie zu spät...und eigentlich gibt es genug Gründe, auch im Sommer Kekse zu backen, oder?

     

  • Impressionen aus dem Paradies

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  • Der perfekte Butterkuchen aus der Not heraus geboren...

    Altländer Butterkuchen a

    Das Trällern von schmachtfetzigen Küchenliedern ist mir in den letzten Wochen leider mal wieder vergangen, da ich mich im Mai wieder zwei Wochen im Krankenhaus befand, wieder mit den gleichen Symptomen wie im letzten Jahr und wieder entlassen mit einer gehörigen unvermeidlichen Portion Cortison, welches mein Essverhalten derzeit auf eine harte Probe stellt...

    Meine Ärztin empfahl mir dringend, zur Zeit auf Weizen- und Milchprodukte zu verzichten, stattdessen bevorzugt auf Dinkel und andere Getreidesorten auszuweichen und da jede kleinste Abweichung sich aufs Schärfste rächt, fing ich an, mich mit Dinkel und Consorten zu beschäftigen.
    Dinkel hat zwar auch den Weizenkleber Gluten, soll aber weitaus bekömmlicher und schmackhafter sein als Weizen. Allergiker finden häufig in Dinkel eine Alternative, er schmeckt leicht nussig und steckt voller Vitamine und Mineralstoffe, nun denn... das wusste auch schon Hildegard von Bingen zu berichten.

    Ist mir Dinkel schon seit langem durchaus sympathisch, bemühe ich mich nun redlich, meine ganzen Weizenrezepte durch Dinkel zu ersetzen und es ist auch nicht wirklich ein Problem, da sich Dinkel gut verarbeiten lässt, finde ich.
    Probiert es ruhig mal aus! Gesund ist es für alle.

    Dieses Wochenende sollte ein lieber Besuch zu Tee und Kuchen eigentlich in meinem paradiesischen Gartenhaus königlich bewirtet werden, ein Teekenner, der sich jedes Jahr mit einer Kiste besten Flugtees aus Indien eindeckt.
    Zur Zeit ist nämlich Flugteezeit in Darjeeling, d.h. der erste Tee des Jahres wird schnell mit dem Flugzeug nach Deutschland geflogen und alle Darjeelingtrinkerherzen schlagen höher ob dieses göttlich frischen Tees.
    Und da wollte ich mich natürlich nicht lumpen lassen, besorgte einen erstklassigen Bio-Darjeeling aus Pussimbing und als Gebäck dachte ich mir, einen klassischen Altländer Butterkuchen, ich liebe Hefegebäck, dazu anzubieten, natürlich mit Dinkel.

    Und da meine neueste Errungenschaft im Gartenhaus ein Rommelsbacher Kleinbackofen ist, luxeriös ausgestattet mit einem lang ersehnten Schamottstein für Pizza und Co - Grillen ist ja nicht so unser Ding - bin ich drauf angewiesen, alle Rezepte nicht nur durch Dinkel, sondern auch in kleineren Mengenangaben herzustellen.

    Gesagt getan, der Besuch musste leider aufgrund der nicht so paradiesischen Wetterlage verschoben werden, aber der Kuchen wurde gebacken, zuhause zwar, aber auch in meiner etwas kleineren Lieblingsbackform, über die ich schon einmal hier berichtete und seit dem ein treuer Begleiter ist, im wahrsten Sinne des Wortes...

    So konnte ich nach langer Zeit mal wieder einen doch recht herbstlich anmutenden ruhigen Nachmittag auf dem Sofa verbringen, hat auch was für sich...
    Vor allem, wenn man wie ich dazu neigt, seine Zeit ständig mit Aktivitäten auszufüllen, in letzter Zeit hatte sich im Garten natürlich viel angesammelt durch meine lange Abwesenheit.
    Da nützen auch die ermahnenden Worte meiner allerliebsten Medizinfrau nix, ich hasse Stillstand, ach ja, gestern gab es mutig ein paar zarte hervorragende Matjes mit Pellkartoffeln auf den traditionellen Glückstädter Matjeswochen an einem Stand des Restaurants Der Däne aus Glückstadt , begleitet von einer schillernden Abbashow auf dem Markktplatz, das Leben hat mich wieder und es klappte gut!!! Take A Chance On Me...

    Nun aber zurück zu dem Altländer Butterkuchen, mit Dinkel gebacken, auf 2/3 reduziert - ich komm aber auch immer vom Hundertsten ins Tausendste, manno...!

    Altländer Butterkuchen b

    Er wurde perfekt locker und zartknusprig zugleich und da ich mich nicht entscheiden konnte, ob Butter oder Streusel, gabs beides halb und halb und die Entscheidung statt Sahne Soja Cuisine über den Boden zu geben, war eine gute Wahl!
    Die Oberfläche wurde noch um einiges appetitlicher und glänzender als mit der fetteren Variante.
    Und die Höhe (ich mag keine dicken Kuchenböden) wurde durch die reduzierte Menge auch genau richtig.

    Ich habe jetzt das perfekte Butterkuchenrezept für meine Bedürfnisse gefunden

    Um die Wärme des Ofens auszunutzen, habe ich gleich noch ein paar Dinkel-Erdmandelkekse für den Garten nachgeschoben, das Rezept gibt es ein anderes Mal - wie war das mit der Ruhe???

    Meinen neuen Ofen habe ich nun leider immer noch nicht getestet, aber vielleicht schaffen wir es ja, ihn mit einer knusprigen Dinkelpizza einzuweihen, I do,I do, I do, I do, I do...

    Hier ist das Rezept:

    Zutaten

    330 g Dinkelmehl Typ 630
    60 g Zucker
    1/2 P. Vanillezucker
    150 ml Milch oder Dinkelmilch (ich liebe sie)
    1/2 Würfel Hefe (etwas weniger reicht auch)
    60 g Butter
    1/4 Tl Salz

    für den Butterkuchenbelag

    150 g Butter
    Zimt und Zucker
    evtl. Mandelblättchen (gabs bei mir noch nicht, schluchz...)

    für die Streusel

    60 g Butter
    Vanillezucker
    60 g Zucker
    Zimt und Zucker
    ca. 90 g Dinkelmehl

    zum Übergießen

    etwas Soja Cuisine

    Zubereitung

    Die trockenen Zutaten in einer Schüssel miteinander vermischen, in die Mitte eine Mulde schaufeln und die frische Hefe hineinbröckeln. Die Milch mit der Butter handwarm erwärmen und über die Hefe gießen. Mit etwas Mehl vom Rand  zu einem Vorteig verrühren und auf einem kleinen mit warmen Wasser gefüllten Topf (wo vorher die Milch drin war) abgedeckt kurz gehen lassen. Alles zusammen zu einem blasigen Teig schlagen und wieder ca. eine halbe Stunde gehen lassen. Je länger, desto besser.

    Den Teig auf einem Backblech ausrollen, nochmals gehen lassen und die gewünschten Beläge darauf verteilen. Die Streusel schnell mit der Hand locker zusammenkneten.
    Zum Schluss beide Beläge mit etwas Soja Cuisine begießen, ergibt in den Mulden ein saftigeres Ergebnis als nur mit Butter.

    Im vorgeheizten Backofen bei 175/200 ° C ca. 15 min. backen

  • In einer kleinen Konditorei...

    Da haben wir uns doch schon an das schöne Wetter gewöhnt - und nun DAS!!!

    Beim Aufschließen meines Ladens heute morgen trällerte ich ein bekanntes Liedchen vor mich hin, um dem düsteren und nieseligen Wetter entgegenzuwirken und blieb immer an der gleichen Zeile hängen, weil ich mal wieder den Text nicht wusste.

    Das ging mir schon häufiger mit den Schlagern meiner Kindheit so, meine Mutter summte früher gerne alle möglichen damaligen Schmachtfetzen in der Küche vor sich hin, von "Zwei Apfelsinen im Haar und an der Hüfte Bananen" von France Gall bis zu "Beiß nicht gleich in jeden Apfel, er könnte sauer sein" von Wencke Myhre. Nennt man so etwas Küchenlieder? Jedenfalls hatten die oft etwas mit Essen zu tun oder ich habe mir nur diese gemerkt, meine Mutter stand nämlich gar nicht so gerne in der Küche...
    Ich wusste aber immer, wann sie gut gelaunt war, sozusagen ein Seismograph ihrer Stimmungen, nach denen ich in mein Kinderspiel vertieft wusste, ob es gut Kirschen essen war oder nicht.
    Nein, das muss ich hiermit sagen, meine Mutter neigte nicht zu unkontrollierten Stimmungsschwankungen, die sie an uns Kindern auslies. Man konnte sich nur sicher sein, wenn sie sang, war die Welt in Ordnung. Wenn sie nicht sang - tja...
    Nun ging mir heute morgen doch dieser Evergreen aus den 20er Jahren nicht aus dem Kopf und jedes Mal weiß ich nicht weiter.

    • In einer kleinen Konditorei, da saßen wir zwei, bei Kuchen und Tee - soweitsogut...
    • Du sprachst kein Wort, kein einziges Wort, und wusstest sofort, tja...was wusste sie eigentlich?

    Genau da hakte es schon bei mir und jedesmal nahm ich mir vor, das zu ändern und vergaß es immer wieder im Trubel des Alltags!!! Das soll sich heute ändern...

    Hier also der richtige Refrain ( das es sich bei dem Lied nur um den Refrain handelte und es auch noch Strophen gab, das wusste ich bisher gar nicht, die hatte unsere Mutter uns vorenthalten, ich muss sie mal fragen, ob sie die überhaupt kennt...),
    die Strophen werde ich mir nicht merken können und die Texte scheinen auch unterschiedlich zu sein, wenn man sich ein paar Aufnahmen auf YouTube abhört:

    In einer kleinen Konditorei, da saßen wir zwei
    Bei Kuchen und Tee
    Du sprachst kein Wort, kein einziges Wort
    Und wusstest sofort, dass ich Dich versteh
    Und das elektrische Klavier, das klimpert leise,
    Auf eine Weise von Liebesleid und Weh...

    schmacht...

    Und damit Ihr mal auch was für die Ohren habt, hier eine 20er Jahre Aufnahme, die so richtig herrlich kratzt:

    Übrigens fällt mir auf, dass meine Mutter heutzutage gar nicht mehr so oft singt, ich muss sie mal direkt mal fragen...krieg ich ja nicht mehr so mit.

    Dafür kann ich jetzt aus lauter Kehle ungehemmt ohne Textpatzer vor mich hinträllern, heute nachmittag habe ich frei und kann leider nicht in meinem geliebten Garten werkeln - was bietet sich also bei diesem Wetter anderes an, als den Weg in eine der zahlreichen Konditoreien anzusteuern, die Hamburg so zu bieten hat?

    Hier drei Konditoreien oder Cafés, die ich besonders liebe, wenn mir nach "Liebesleid und Weh" zumute ist bei diesem typischen Hamburger M...wetter:

    Frau Larsson in Winterhude

    Prinsessan ebenfalls in Winterhude und jetzt auch in Hamburg Eppendorf

    Café Paris in der Innenstadt in der Rathausstraße (immer einen Besuch wert, ich berichtete schon mal)

    Das älteste "Wiener Café" soll ja das Wiener Café Wirth in der Spitaler Straße sein, aber ich muss zu meiner Schande gestehen, da war ich noch nie...

  • Gastrotipp Ufer in Hamburg

    So eine Bereicherung im Westen Hamburgs im Stadtteil Hoheluft zwischen Eimsbüttel und Eppendorf muss einfach erwähnt werden und das tue ich hier auch mit Vergnügen!

    Seit vier Wochen betreibt Steven Galling mit großem Engagement das neue Ufer, eine Weinbar mit regionalen kleinen Köstlichkeiten im ehemaligen alten Eimsbüttler Lichtwärterhäuschen.

    Ein kleines Juweel inmitten eines kleinen Parks am Ufer des Isebekkanals, trotzdem zentral gelegen zwischen U-Bahn und Geschäftsstraßen, was will man mehr?

    Durchgefroren betraten wir das angenehm schlichte, aber gemütliche, in warmen Tönen eingreichtete Ambiente und wurden mit strahlendem Lächeln herzlich in einen von Heizungen umgebenen Sitzplatz dirigiert. Perfekt!

    Um endgültig aufzutauen, es ist nämlich wieder bannig kalt im hohen Norden, empfahl man uns von der Abendkarte ein Sellerie-Apfelcremesüppchen; ob meiner eigentlichen Aversion Sellerie gegenüber durfte ich erst einmal einen Löffel probieren und siehe da - ich war begeistert!
    Die Suppe war reichlich dekoriert mit kleinen Apfelwürfelchen, gehackten Walnüssen und als Krönung, einem Strahl bestem Kürbiskernöl einfach nur köstlich!
    Dazu wunderbar aromatisches Brot von der Handwerksbäckerei Mack aus Westhausen. Selten so ein himmlisches Brot gekostet, leider bekommt man es hier nicht so ohne weiteres.

    Weiter gings mit einer Winzerplatte, erhältlich in zwei Größen, bestückt mit feinsten regionalen Käse - und Wurstspezialitäten - den Käse von der Käserei Gut Backensholz aus Husum, dazu wieder das köstliche Brot, serviert mit Feigensenf, Trauben, Apfelschnitzen und Oliven.

    Fachmännisch und einigermaßen stolz wurde uns alles minutiös erklärt, man fühlte sich gleich rundum umsorgt - Chapeau!

    Mein ansonsten sehr gesprächiger Begleiter war mit seinem mediterranem Flammekuchen in eine wohlige Schockstarre verfallen und ich war die nächste halbe Stunde bei ihm abgeschrieben...

    Die umfangreiche Weinkarte wird vornehmlich mit Weinen des Hauswinzers Malat aus Österreich bestückt, man findet ansonsten aber auch reichlich Weine aus Deutschland oder Frankreich bekannter Weingüter.
    Aus 10 offenen und 50 Flaschenweinen darf der Gast wählen und man zahlt nur die Hälfte der Flaschenpreise außer Haus.

    Gerne hätten wir uns noch dem Kaiserschmarrn mit Zwetschgenkompott zugewendet, aber es ging rein gar nichts mehr! Ein anderes Mal, das ist gewiss!

    Ein wirklich ganz besonderer Ort für ganz besondere Stunden...

  • Peppermint Paddock Risotto

    Peppermint Paddock Risotto b

    Vor langer langer Zeit schenkte mir ein lieber Freund, bekennender Australienfan, einen ganz speziellen Sekt oder besser gesagt, einen moussierenden Rotwein aus Australien. Die prickelnde Rebsorte Chambourcin vom Weingut d´Arenberg kommt ursprünglich aus Frankreich und ähnelt der eines Syrahs oder Shirazs.
    Aus besonderem Anlass wollten wir nun endlich die Flasche öffnen und ich muss sagen, es offenbarte sich uns eine ganz neue prickelnde Weinerfahrung, eine Geschmacksexplosion auf der Zunge, die sich zwischen Johannisbeere, Maulbeere und Marashinokirschen bewegte. Für eine Liebhaberin leicht herber Nuancen eine wirklich außergewöhnliche Erfahrung!

    Nun denn, aufgrund später Stunde mitten in der Woche konnten unsere Gäste die angebrochene Flasche leider, oder besser gesagt, zum Glück nicht köpfen und zurück blieb ein Drittel dieses edlen Tropfens, was tun?

    Es entstand eine kleine Diskussion ob der weiteren Verwendung und für mich als bekennender Fan italienischer Reisspeisen entfachte sofort die Idee eines weiteren Freundes, diesen doch wunderbar purpurfarbenen, fast lila wirkenden Zaubertrank in ein köstliches Risotto zu verwandeln.
    Aufgrund des kostbaren Präsentes etwas zu dekadent?

    Hier das Ergebnis, räusper...

    Peppermint Paddock Risotto c

    Zutaten

    Olivenöl
    Butter
    2 kleine Schalotten
    1 Knoblauchzehe
    250g Risottoreis
    ca. 200 ml  Peppermint Paddock ( oder ein anderer kräftiger Rotwein)
    800 ml Kalbsfond Bio
    100 ml Rote Bete Saft
    Lorbeer
    Fenchelsamen
    Piment
    3 kleine Knollen Rote Bete
    200 g Parmesankäse
    Butter
    Meersalz aus Neuseeland
    schwarzer Urwaldpfeffer

    Thymian oder glatte Petersilie

    Peppermint Paddock Risotto a

    Zubereitung

    • Die Rote Bete schälen und in kleine Würfel schneiden. In etwas Kalbsfond mit den Gewürzen bissfest kochen und zur Seite stellen.

    • Den restlichen Kalbsfond mit dem Rote Bete Saft in einem Topf erhitzen, salzen und heiß stellen.

    • Olivenöl und Butter in einem schweren Topf erhitzen und die kleingewürfelten Schalotten glasig dünsten. Die kleingeschnittene Knoblauchzehe dazugeben und kurz mitdünsten.

    • Den Risottoreis dazugeben und ebenfalls glasig dünsten. Mit dem Peppermint Paddock ablöschen und einkochen lassen.
    • Nun unter ständigem Rühren die heiße Brühe dazugeben, bis das Risotto die gewünschte Konsistenz erreicht hat.
    • Mit geriebenem Parmesan, Butter, Salz und frisch gemahlenem Pfeffer abschmecken, die Rote Bete Würfel mit dem Fond unterheben. Sofort servieren!

     

  • Ich bin ein Star - bringt mich hier rein...

    Was kann schlimmer sein, als zur Zeit im Winter in einen Dschungel zu reisen?

    Sensationsgier, Mediengeilheit und Geldgier ???

    Und was kann schöner sein, als im Januar auf eine zur Zeit einsame Insel zu reisen?

    Interesse, Naturverbundenheit und Abenteuerlust!!!

    Vor allem, wenn man dann gar nicht merkt, auf einer Insel zu sein, weil rundherum nichts anderes herrscht als Nebel, Nebel, Nebel...

    Helgoland a

    So geschehen am Wochenende auf der Hochseeinsel Helgoland.

    Helgoland b

    Und warum?

    Weil Sohnemann sich für drei !!! Praktikumsmonate auf die Vogelwarte Helgoland begeben hat, um Stars, äh, Stare zu zählen. Unter anderem natürlich.

    Zahlreiche vorbeiziehende und teils dort rastende Vögel werden nämlich regelmäßig in einen großen Fanggarten gescheucht, falls welche in der Nähe sind, wohlgemerkt und wenn man Glück hat, sind da auch welche, werden gezählt und beringt - und dann natürlich wieder freigelassen, versteht sich. Zur Zeit hat man leider etwas weniger Glück, aber im Frühling können auch schon mal durchaus sechshundert kleine Vögel den Garten passieren. Dann ist richtig Stress angesagt!

    Eine wissenschaftliche Arbeit für die Vogelzugforschung und die Populationsökologie. Daher hier auch keine detaillierten Fotos. Alles geheim im Namen der Wissenschaft, jaja...

    Helgoland d

    ...einen Blick kann man ja mal riskieren...

    In den nicht einmal 24 Stunden Aufenthalt ( die Fährzeiten sind im Winter alles andere als wochenendfreundlich) haben wir dank Sohn allerlei Interessantes erlebt:

    • einen Rundgang um die Insel ( die Lange Anna war gerade noch im Nebel zu erkennen)

    Helgoland e

    • eine fachmännische Führung auf der Vogelwarte mit Fanggartenbesichtigung nur für uns (scheuchen durften wir auch...)

    Helgoland c

    wie gesagt - mehr geht nicht...hier ist Stop für die Öffentlichkeit...

    • ein fulminantes Mahl am Abend in den Moccastuben, ein durchaus empfehlenswertes Restaurant in dem ansonsten etwas in den 70er Jahren stehengebliebenem Inselcharme , mit angeschlossener Bar, um in einen voll volljährigen Geburtstag reinfeiern zu können ( aus Müdigkeitsgründen aber nicht durchgehalten).

    Auch wenn nicht alle Restaurants in der kalten Jahreszeit geöffnet haben, eine Spezialität sollte man sich auf Helgoland nicht entgehen lassen:

    Knieper, in der Helgoländer Sprache Halunder genannt, sind Taschenkrebsscheren, die mit etwas Suppengrün, Möhren und Sellerie in leicht gesalzenem Wasser gekocht werden und traditionell mit drei über Nacht durchgezogenen Mayonnaise-Saucen und Baguettebrot serviert werden.
    Nach einer fachmännischen Einführung konnten meine beiden Begleiter nur neidisch auf meine mit Zitronen garnierte Platte schielen, allerdings brauchten ihre ausgesuchten Gerichte sich wahrlich nicht verstecken:
    Hamburger Pannfisch mit perfekt gebratenen Bratkartoffeln und saftiges Dorschfilet auf mit Sahne und Muskat abgeschmecktem Blattspinat konnten durchaus mit meinen Taschenkrebsen mithalten.

    Helgoland f

    Und nicht zu vergessen bei der steifen Brise ,die hier fast immer herrscht, ist eine weitere Helgoländer Spezialität:

    der Original Helgoländer Eiergrog aus Ei, Rum und Arrak, aufgefüllt mit heißem Wasser und mit einem Strohhalm getrunken, lecker!!!

    Da hatten wir es doch um einiges angenehmer als die Stars im Dschungel, hier bekommen nur die Vögel Maden und Würmer zu fressen...

     

  • Ein heilsamer Schuss vorn Bug...

    So - das war ja mal was...
    nach gut drei Wochen Krankenhaus und sechs Wochen ohne Essen bin ich nun wieder angekommen im Leben!
    Wieso und warum weiß eigentlich keiner, ich glaube, es hatte viel mit Stress zu tun. Ich hatte eine schwere Darmentzündung, kurz vorm Darmverschluss, die zum Glück mit Cortison nun in den Griff gekommen zu sein scheint.
    11 Kilo leichter, aber um etliche Erfahrungen reicher hat mir eine Hamburger Klinik die Zeit und Ruhe gegeben, die ich brauchte.
    Nach schlimmen Erfahrungen in der Hamburger Uniklinik, die mich dreimal nach Kreislaufzusammenbrüchen wieder nach Hause geschickt hatte, wurde ich in das Israelitische Krankenhaus eingewiesen und habe dort eine liebevolle Betreuung vom Arzt bis zum Zivi erfahren, dass kennt man fast nur aus Arztfilmen!!!
    Einfühlsame Ärzte und liebevolle Schwestern, die mit Geduld und Ruhe sich meiner annahmen, muss man heutzutage mit der Lupe suchen und ich weiß, wovon ich rede.
    Zum Glück hatte ich ein großes Netzwerk von Freunden, die jeder eine wichtige Aufgabe übernommen haben, wie meinen Garten winterfest zu machen oder mein neues Gartenhaus zu streichen, wichtigen Schriftkram  und Laufarbeiten zu erledigen, sowie mich mit naturheilkundlichen Mitteln zu unterstützen, bei all den Medikamenten, die ich nehmen musste.
    Unendlich dankbar bin ich meinem Sohn! Er hat in diesen langen Wochen mein Geschäft mit großem Einsatz weitergeführt und sich dermaßen in die Materie reingekniet, dass ich ohne schlechtem Gewissen die Zeit und Ruhe bekam, die ich brauchte. Glück im Unglück war, er hatte seinen Studienplatz nicht bekommen, dass er die Zeit zur Verfügung hatte, mir zu helfen.
    Nun schleicht er sich langsam raus und ich mich langsam wieder rein...und im stressigen Weihnachtsgeschäft habe ich nun auch eine große Hilfe zur Seite und kann in diesem Jahr der arbeitsreichen Zeit etwas gelassener entgegen sehen.
    Danken möchte ich auch den lieben Grüßen, die Ihr mir habt zuteil kommen lassen, ich habe diesen Eintrag aber gelöscht, weil ich diesen Teil nicht verewigt haben möchte in meinem Foodblog.
    Ich muss nun aber auch leider sagen, dass ich mich, gerade jetzt in der Weihnachtszeit, dem Blog etwas entziehen werde. Ich habe gemerkt, dass ich mir doch immer zuviel aufbürde, zuwenig Schlaf, zuviel unterschiedliche Sachen, die ich alle perfekt machen will, tun meiner Gesundheit nicht gut und das habe ich jetzt verstanden.
    Ich habe einiges bewusst verändert, nehme mir mehr Zeit für die Dinge, die wichtig sind und lasse unwichtige Dinge einfach weg!
    Und es geht! Der Schuss vorm Bug war, so hart, wie es auch klingt, wichtig und gut. Vieles hat sich aufgelöst und Dinge, die vorher wichtig waren, sehe ich jetzt gelassener und entspannter.

    Also - ab und zu, wenn Zeit übrig ist, werdet Ihr noch von mir hören, ohne meinen Blog gehts dann doch nicht, aber ich kann mich auch an Euren schönen und zahlreichen Einträgen erfreuen, an den vielen Rezepten, die Ihr veröffentlicht und die auch gerne nachgekocht werden, ohne den Druck haben zu müssen, mithalten zu müssen.

    Ich wünsche Euch eine schöne Zeit, der Herbst hat uns ja voll im Griff, ich liebe ihn mit seinen zahlreichen kulinarischen Genüssen, an denen ich ja zum Glück nun wieder teilhaben kann...

    Mein erstes Gericht, welches ich heiss ersehnt zuhause wieder zubereitet habe, war übrigens - Fenchelrisotto!
    Wochenlang hatte ich es schon jede Nacht auf der Zunge und konnte es kaum erwarten, mein Leib- und Seelenessen wieder zu mir nehmen zu können. Es ist mild und tut mir in solchen Zeiten einfach gut!

  • Apropos Dinner !

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