• Außer Gefecht...Kopfsalat ist auch keine Lösung!

    Ich muss mich wirklich entschuldigen, dass ich so gar nichts von mir hören lassen habe, aber ich hatte einen Grund:
    Seit August habe ich jeden Tag für ca. acht Stunden höllische Schmerzen an einem Punkt unter den Augenbrauen. Es strahlt natürlich so aus, dass ich es als Kopfschmerzen empfinde und jetzt die ganze letzte Zeit damit verbracht habe herauszubekommen, um was es sich handelt.
    In erster Linie kam ich natürlich auf Migräne, hatte ich aber noch nie und zeigte auch keinen typischen Verlauf...
    Abklärungen beim Augenarzt,-brauch ich eine Brille?-,  dem HNO-Arzt - Nasennebenhöhlen?-, ich hatte schließlich eine schwere Grippe im August, als ich in Schweden war, Zahnarzt und einem Internisten brachten keine Lösung!
    Langsam bekam ich Panik, der Termin beim Neurologen stand noch aus (ewig auf einen Termin gewartet...) und gestern war es dann soweit.
    Im Kopf soweit alles in Ordnung, Migräne konnte es wirklich nicht sein ( puh...) und nun ist es soweit klar, durch meine Grippe hat sich wahrscheinlich der Trigeminusnerv entzündet und zwickt da für einige Stunden heftig rum.
    Nun habe ich ein hammerhartes Mittel bekommen, welches mir ziemlich auf den Geist geht, da es abhängig machen soll und ich muss mich erstmal damit befassen, ob ich mir das wirklich antun will oder es nicht noch eine andere Lösung gibt...
    Zum Glück habe ich nachts keine Probleme, aber tagsüber während meiner Arbeit (da freut man sich doch wieder selbstständig zu sein) kann ich es gar nicht gebrauchen und nehme deshalb Schmerzmittel, was natürlich keine Lösung ist.

    Ich habe somit keinen Nerv  zum Kochen gehabt, geschweige mich noch an den Computer zu setzen, den ich übrigens auch kurz in Verdacht hatte.
    Das Ganze ist auch noch nicht ausgestanden und ich werde noch eine Zeit brauchen, wieder fit zu werden. Ich habe mir vorgenommen, einfach ein bisschen kürzer zu treten, schließlich steht auch noch das Weihnachtsgeschäft bevor, bei dem ich fit sein muss!

    Außerdem habe ich beim norddeutschen Foodbloggertreffen im September erfahren, dass ich aufgrund von einem fehlenden Dingsda in meinem Blog ganz häufig nicht angeklickt werde, ich hatte mich schon gewundert und Steph vom Kuriositätenladen will mir vielleicht dabei helfen, aber wie gesagt, ich bekomme im Moment nichts auf die Reihe, was außerhalb meiner alltäglichen Pflichten liegt.
    Allerdings werde ich mir das gemeinsame Kochen am Freitag, den 30. Oktober beim 1. Hamburg kocht! - Treffen nicht entgehen lassen, das ist schon mal klar...wenn die mich noch wollen ...

    Also - habt bitte noch etwas Geduld, ich melde mich wieder!

  • Risotto mit weißem Buchenpilz

    Irgendwie ist mir doch schon ziemlich herbstlich zumute, das zeigt sich dadurch, dass ich wieder Lust habe, so etwas Herrliches wie Risotto zu kochen.
    Und dieser Risotto ist das Fantastischste, was ich jemals an Risotto gegessen habe und das habe ich diesen wunderbaren Pilzen zu verdanken, die ich auf dem Hamburger Foodmarket ergattert habe (ich berichtete).
    Sie werden in einer geschlossenen Schale angeboten und sollen sich ca. eine Woche frisch halten.
    Eigentlich wollte ich sie erst einmal in den Kühlschrank stellen und in Ruhe drüber nachdenken, wass ich damit Tolles anfangen könnte, aber mir war gestern mal wieder so nach einem cremigen Risotto, dass ich beschloss, die Pilze doch schon zu verarbeiten.
    Und ich kann Euch sagen, wenn Ihr die Möglichkeit habt, an diese Pilze ranzukommen, dann greift zu. Es lohnt sich!!!

    Pilzrisotto b

    1. Die Weißen Buchenpilze duften herrlich und schmecken würzig-nussig.

    2. Sie brauchen so gut wie nicht geputzt werden, es bleibt kaum Abfall, vielleicht ein bisschen abpinseln, mehr aber nicht.

    3. Sie behalten ihre Form und lassen sich prima anbraten (dabei bitte nicht vorher salzen!)

    Ich beschloss dann aber noch meine zweite Eroberung, eine Schale mit Kräuterseitlingen gleich mitzuverarbeiten, weil ich dachte, es bliebe beim Schmoren vielleicht nicht soviel Pilz übrig, aber ich hätte wohl auch nur mit dem Buchenpilz ein schmackhaftes Risotto hinbekommen. Davon bin ich überzeugt!

    Pilzrisotto a

    Hier gehts zum Rezept:

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  • Alles alle!!!

    Foodmarket 2009 a

    Nachdem wir leider ziemlich spät am 4. Hamburger Food Market auftauchten (mich hielten noch zwei sehr nette Teehändler aus Frankfurt auf - ihr ward schuld, Jungs-, die mir wundervollsten Grüntee aus Japan anboten, mein Lieblingsthema!!!) und so kamen wir erst gegen 17.00 Uhr dort an.
    Das erste, was ich sah, war dieser freche Hund, der sich über die letzte Schokoladenmasse hermachte, in die eigentlich feinste Pralinen der Pralinenwerkstatt Thomas Ernst aus Kassel getaucht werden sollten.

    Alles weg - nicht eine Praline bot sich uns dar!!!

    Unser Hunger war groß - aber es war wirklich schwierig, noch etwas von den zahlreich anwesenden Restaurants zu ergattern.
    Sie waren selbst sehr erstaunt, schon am frühen Nachmittag kam es zu Engpässen.
    Wir ergatterten noch eine Portion "Bamberger Hörnchen mit Salbeibutter" - sehr lecker! und mussten uns gleich mit einem Nachtisch begnügen, der es allerdings in sich hatte:

    Foodmarket 2009 b

    In den Schälchen in der unteren Reihe befanden sich Panna Cotta mit bedufteten Tagetes, auch Studentenblume genannt. Ich war zuerst sehr skeptisch, da ich Omas Balkonblumen bisher nicht als sehr angenehm empfand. Der stark verströmende Duft war mir als Kind immer zu heftig!

    Aber diese Variation hat mich absolut überzeugt!

    Zusammen mit den Erdbeeren harmonierte der leichte Geschmack der an Anis erinnernden kleinen Sonnenblume hervorragend mit der Panna Cotta, Manuela Tegge-Schultz von Feinbistro Sette aus Elmshorn hatte nicht zuviel versprochen.
    Ich werde es bestimmt mal versuchen nachzubasteln.

    Den nächsten Stand kannte ich schon vom vorigen Jahr:

    Foodmarket 2009 c

    Original "Bismark-Hering" aus dem Hause Henry Rasmus aus Stralsund.

    Den zartesten, den ich jemals gegessen habe, da musste auf jeden Fall eine Kiste mit! Dazu werde ich demnächst die Bamberger Hörnchen mit ein wenig Schmand reichen - ein Gedicht!

    Foodmarket 2009 dFoodmarket 2009 e

    Diese Prachtexemplare stammen aus einem Pilzgarten aus Helvesiek, bis auf Kräutersaiblinge kannte ich nicht eine Pilzsorte und musste mich gleich eindecken mit einer Schale davon. Mutig packte ich gleich noch eine Schale "Weißen Buchenpilz" ein (vorne im Bild), eine Sorte, die besonders aromatisch zu einem Risotto sein soll.

    Ein Muss war dann der Stand von Catherine André, eine Französin, die seit einigen Jahren den Ziegenhof Bachenbruch zwischen Stade und Cuxhaven bewirtschaftet.
    Köstlichster Käse und neuerdings auch Leberwurst von der Ziege erwarten einen und ich musste mich natürlich wieder eindecken fürs sonntägliche Frühstück mit einem Ziegenfrischkäse mit Walnüssen und Sesam ( leider nicht mit im Bild):

    Foodmarket 2009 f

    Eine Spezialität aber sind auch ihre "Cakes mit Ziegenkäse gefüllt", die mich wirklich in französische Welten verführte:

    Foodmarket 2009 g

    Also - zu gucken gab es noch einiges, aber die Aufbruchstimmung hatte mich doch etwas hektisch gemacht.
    Ich könnte ja heute noch einmal vorbeischauen, aber irgendwie ist es schon wieder so spät...

  • 4. Hamburger Food Market

    Ich möchte auch nochmal hinweisen, dass an diesem Wochenende der "4. Hamburger Food Market" in der Großmarkthalle Obst, Gemüse und Blumen stattfindet.

    Trotzdem wir eine Großstadt sind, finden solche Events doch extrem wenig statt und mir geht es dann auch noch häufig so, dass ich es doch nicht mitbekommen habe und erst hinterher die Berichte lese und mich ärgere. Um das in Zukunft zu vermeiden, hat Steph den "Hamburg kocht!" Blog ins Leben gerufen, was ich eine tolle Idee finde!

    Hier können sich auch andere Blogger beteiligen und ihre Ideen und Vorschläge veröffentlichen, also ran, Hamburg hat doch bestimmt noch mehr zu bieten als die beiden großen Events wie den Foodmarket und Eat`n Style Hamburg, oder?

    Ich werde mir heute den Bauch voll schlagen, allerdings erst ab spätem Nachmittag, also Freunde - lasst mir noch was übrig!!!

  • Rostad Hasselnötssallad

    Blog-Event XLIX - Ferienküche (plus Wettbewerb) - Abgabetermin 15.9.2009

    Wie versprochen, möchte ich Euch einige kulinarische Spezialitäten aus Schweden vorstellen, die wir in einigen Restaurants entdeckt haben und beteilige mich hiermit am Event von kochtopf.twoday hier

    Diese kleine Vorspeise kam als Amuse-Gueule an unseren Tisch und ich habe versucht, sie originalgetreu nachzubasteln.

    Durch die Oliven ist es vielleicht nicht typisch schwedisch, aber mit den Nüssen hat das Team von Bella Gästis in Hunnebostrand doch einen besonderen kleinen Leckerbissen gezaubert, wie ich finde.

    Auf der Speisekarte ist dieser "Salat" auch noch in der Vorspeisenkategorie, den "Förrätter" verzeichnet, dort ist er mit "Gratinierter Roter Bete, Thymian und Honig" bestimmt auch einen kleine Köstlichkeit.
    Ich habe mich aber für die pure Version entschieden und versucht, mich an deren Original zu orientieren. Obwohl ich jetzt zugeben muss, das dem Foto ein kleiner roter Farbtupfer bestimmt nicht geschadet hätte. Nun ja...

    Die grünen Oliven nehme ich immer aus Spanien, ich mag diesen milden Geschmack lieber. Für diese Vorspeise hatte ich hier mit Zitronen gefüllte Oliven, aber ich kann mir auch gut eine Version mit Sardellen vorstellen, der Phantasie sind da keine Grenzen gesetzt.
    Man kann dem Ganzen bestimmt auch noch Kräuter zusetzen, aber diese Version war meines Erachtens ziemlich pur!

    Das Restaurant besticht allein schon durch seine tolle Lage direkt am Wasser mit Blick auf die Schären und seinen Hafen. Für uns war dieses Restaurant alleine schon deshalb immer wieder Anlaufpunkt, da die Öffnungszeiten unseren späten Essgewohnheiten entsprachen. Das ist in Schweden nämlich nicht immer so selbstverständlich. Häufig stießen wir uns die Nasen platt, weil die Küche schon ab 20.00 Uhr schloss. Da hat uns das Bella Gästis das eine oder andere mal noch gerettet.

    Erwähnenswert sei noch, das man in Schweden unheimlich gut Pizza essen kann zu sehr moderaten Preisen. Und hier kann ich auch nur wieder das Bella Gästis empfehlen, die Pizza Quattro Stagioni ist wirklich der Renner. In Ihrer Mitte trohnt sogar eine riesige ganze Miesmuschel und das sieht köstlich aus!!!

    Nun aber zum Hasselnötssallad:

    Hasselnötssallad

    Hier gehts zum Rezept:

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  • Impressionen - trotz alledem...

    Hej, nicht dass Ihr denkt, ich hätte meinen Urlaub verlängert, nein - weit gefehlt!

    Erst war ich den ganzen Urlaub mehr oder weniger krank... und ein Drama zog das andere hinter sich her - wenn ich das erzähle, glaubt´s mir kein Mensch!!!
    Erst die Grippe - die schlimmste meines Lebens, dann wrackte uns unser kleines Auto unterm H...... weg, was jetzt zur Folge hatte, dass ich nun doch noch die Abwrackprämie in Anspruch nehmen darf ( wenn ein Auto abwracken darf, dann meines) und mir ein Neues kaufen musste. Nun denn...
    Bei einem Abstecher nach Oslo (im Regen) wollte ich einen großen Tunnel umgehen ( ja - ich habe Tunnelangst...) und bei ströhmendem Regen sprang mir ein Reh voll in die Seite, bis hin zu einer Vollsperrung kurz vor Göteburg, was zur Folge hatte, dass wir unsere gebuchte Fähre verpassten, weil die v....... Fähre auch noch früher !!! abfuhr, als angegeben ( wir hätten es sogar noch geschafft).
    Das hieß dann ab durch Schweden und über die schönen großen teuren Brücken in Dänemark, die selbstverständlich auch noch was vom großen Kuchen abhaben wollten (mindestens so groß wie die größte Kanelbullar, die wir in Trollhättan entdeckt hatten...)
    Ich hätte meinem Autochen und auch uns gern doch noch etwas Erholung auf der Fähre gegönnt, wo wir uns doch auf diese Art und Weise immer wieder gerne von einem Land verabschieden, aber nein, wir wurden zum Schluss noch auf einen harte Probe gestellt.
    Noch Fragen???

    Ich wurde immer stiller, was leider nicht so häufig vorkommt, mein Freund machte sich schon Sorgen, aber ich dachte, wenn ich ruhig bleibe, wird vielleicht alles nicht so schlimm ...

    Nun denn, Robert hatte vielleicht nicht ganz Unrecht, als er mir zum Abschied leises Unverständnis ob meiner Urlaubswahl mitteilte...(wenn ich es richtig zwischen den Zeilen gelesen habe).
    Aber Schweden kann ja nichts dafür, obwohl ich auch da Robert recht geben muss - kulinarisch hat Schweden wenig zu bieten, wenn man mal vom Fisch, eingelegter Roter Bete und den berühmten Kanelbullar absieht, von den Preisen ganz zu schweigen...sorry Schweden ;)
    Nun denn, einige kulinarische Schmankerln habe ich dennoch erhaschen können und möchte sie Euch nicht vorenthalten, wenn Ihr überhaupt noch Lust habt. Falls Ihr Euch mit mir solidarisieren wollt, habe ich vollstes Verständnis...doofes Schweden...nee, doofes Auto, doofes Reh, doofe Grippe, doofe Fähre ( ist die deutsch oder schwedisch???)

    Zum Glück war ich nicht das erste Mal im Land von Pippi Langstrumpf und Nils Holgersson, dadurch weiß ich, dass es auch wunderschön sein kann, man muss nur gesund sein, dann ist es wunderschön!!!

    Zuerst werde ich Euch ein wenig auf das Land einstimmen und im Laufe der Woche bekommt ihr ein kleines schwedisches Menü serviert und dann ist auch erstmal gut mit schwedisch...oder?

    Schweden-Bohuslän aSchweden-Bohuslän b
    Das ist unsere Lieblingsstelle auf einer kleine Insel bei Hamburgsund, wir wollten schon unsere Namen in den Felsen ritzen, damit alle wissen, das ist unser Platz...

    KrebseFish & Chips
    In Strömstad an der norwegischen Grenze konnten wir wunderbaren Fisch essen, unten sehr originell verpackt in einer kleinen Holzkiste mit traumhaft selbstgemachter Remoulade...

    Kormoran
    ...den Kormoran schien das alles nicht zu beeindrucken, frischer als sich seinen Fisch aus dem Wasser zu angeln, geht nicht!!!

    Kaffedoppet Strömstad

    dafür brauchten wir nach dem Salzigen etwas Süßes aus dem "berühmten" Kaffedoppet von Strömstad, allerdings waren diese Kanelbullar eine riesige Enttäuschung, da kannten wir bessere Exemplare - siehe später!

    Mein wunderbater Strohhut...
    Madame brauchte wegen der Medikamente Schutz vor der prallen Sonne, die Schweden hatten untypischerweise wirklich mal für drei Tage eine Hitzewelle...

    Fjällbacka

    Strohhäuschen
    Die großen Schlitten sieht man hier in Schweden alle Naslang herumcruisen, dafür hatten wir so ein schwedisches Häuschen unten im Bild allerdings noch nicht gesehen...das ist ja gar nicht rot...?

    Riesen Kanelbullar
    Hier nun endlich die wahren Prachtexemplare von Canelbullar aus einem netten Café in Trollhättan in der Strandgatan, manche waren esstellergroß und wirklich wie selbstgebacken!!! Und sie dufteten nach Zimt und Kardamom...hmmm.

    Trollhättan Vattenfall
    Ein rauschendes Erlebnis - der Wasserfall von Vattenfall in Trollhättan, jeden Tag um 15.00 Uhr zu bestaunen!

    Fischtorte
    Noch eine kleine Fischspezialität aus den wenigen kleinen Fischläden, die es hier vereinzelt gibt, ansonsten muss man sich mit zwei Sorten Supermärkten begnügen, was einen nicht gerade kulinarisch auf das Land einstimmt.

    Räucherfisch

    Seehundsafari

    Die Seehundsafari war eines der Höhepunkte des Urlaubs, wenn ich doch leider unerwarteterweise etwas seekrank wurde.

    ohne Worte....
    Zum Schluss noch einen wunderschönen Moment ohne Worte...

    Da ist man doch wieder versöhnt mit dem eigentlich doch wunderschönen Land an der Westküste, oder?

  • Norddeutsches Kulinarisches Gruselkabinett (6)

    Hummerpromenade

    Gesehen: Husum, Juli 2009

    Na, der kommt mir gerade recht. Pünktlich zum schwedischen Krebsfest im August kommt mir dieses Exemplar vor die Linse und stimmt mich ein in mein Traumland:

    Und damit verabschiede ich mich für die nächsten 2 Wochen:
    Es geht in den Urlaub - und wohin???

    Nach Schweden natürlich, morgen gehts los, verschnupft, geschafft, aber voller Vorfreude.
    Also - mach schön winke winke Hummer...Krebs, Garnele, Krabbe oder was Du darstellen sollst.

    Hej da !  Und Tschüß, wie der Hamburger sacht...

  • Sommerlicher Tomaten-Avocadosalat

    Seitdem mein Sohn für ein Jahr an der Küste weilt und es zudem jetzt doch endlich Sommer geworden ist, merke ich, dass ich nicht mehr zwangsläufig für das abendliche Wohl sorgen muss, keiner fragt mehr wenn ich zur Tür reintrete, was gibt es zu Essen heute und aufgrund der sommerlichen Temperaturen habe ich auch nicht so das Bedürfnis, den Herd oder womöglich den Ofen anzuschmeißen.
    Ich genieße zur Zeit meine neu erworbene Freiheit ( sorry, Sohn...) ein klitzekleines bisschen und kann mich auch ohne weiteres mit einem sommerlichen Salat begnügen.
    Nicht sehr blogtüchtig - ich weiß - aber das ändert sich auch bestimmt wieder. Außerdem wird mein Sohn bestimmt das eine oder andere Mal hungrig die heimatlichen Gefilde aufsuchen, ich warte schon jetzt auf die obligatorische Frage:
    Mami - Was gibt es heute zu essen?
    Ein kleines bisschen fehlt´s mir ja nun doch...

    Zur Zeit mache ich mir gerne einen etwas sättigeren Salat und da ich Avocados heiß und innig liebe, ich esse jeden Morgen eine zum Frühstück ganz pur auf Brot, mit ein bisschen Zitrone, Salz und Pfeffer, habe ich eine übrig gebliebene Avocado in meinem Lieblingssalat verarbeitet - einen italienischen Tomaten-Mozzarellasalat etwas abgewandelt:

    Avocadosalat - Tomatensalat

    Hier gehts zum Rezept:

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  • Emotionales Essen ???

    Was es nicht alles gibt...

    Da fahre ich doch letztens gedankenverloren und etwas hungrig mit dem Auto durch meine Stadt, mein Blick schweift mal hierhin, mal dorthin und an der Ampel verharrt mein Blick an einem kleinen Plakat:

    -Seminar zur Heilung von emotionalem Essen-

    Was ist das denn ??? Emotionales Essen?

    Also, wenn ich esse, ist das immer emotional und das will ich mir auch nicht nehmen lassen, da gebe ich mein Geld doch lieber für sinnvollere Dinge aus, wie z. B. meine neue Backform für meinen geliebten Schmandkuchen, das macht mich auch ganz emotional...

    oder was meint Ihr?

     

  • Meine neueste Errungenschaft...

    In einem Supermarkt gab es letztens eine Backform mit Transporthaube, die mich interessierte, aber ich entschied mich dagegen, weil die Form erstens - aus empfindlichem Material bestand, Teflon oder so... und zweitens keine Springform war, d.h. man hätte den Kuchen immer umständlich rausheben müssen, das war mir zu unsicher.

    Zum Glück - endlich bewies ich mal Ausdauer bei einem meiner Anschaffungswünsche, - und es hat sich gelohnt!

    Ich begab mich auf die Suche nach etwas Stabilerem - und wurde fündig.
    In unserem Kult-Kaufhaus entdeckte ich eine super hochwertige eckige Springform mit emailliertem schnittfesten, bis 600 °C hitzebeständigem Servierboden.
    Damit kann ich meinen z. Zt. geliebten Schmandkuchen  hier backen, der ja etwas höher ist und nun endlich auch unproblematisch transportieren.
    Die Haube lässt sich problemlos mit zwei Klammern an dem Boden einklinken und das Gute ist, der Boden, sowie die Haube sind spülmaschinenfest.
    Auch wenn ich wieder meinen Schrank für so ein kleines Ungetüm freischaufeln muss - die Anschaffung hat sich gelohnt!!!
    Dafür kann das eine oder andere unsinnige Teil - ja, auch mir passiert das noch ab und zu  - entsorgt werden...

    Hier oder hier eine Abbildung, damit Ihr seht, wovon ich schreibe, die Haube ist ein Stückchen weiter unten rechts aufgezeigt.

    Die Deko-Schablonen und die Rezepte waren in meinem Lieferumfang allerdings nicht enthalten.

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